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Es gibt immer was, um drauf zu warten

von Thomas Markus Meier — Letzte Änderung 20.05.2011 21:36
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In Frankreich macht die ökumensiche Bibelübersetzung (mit jüdischer Beteiligung) ZeBible Furore. Beliebt auch unter den Jungen, und fast schon ausverkauft... Speziell: Es sind auch die Bücher abgedruckt, die nur die Orthodoxe Kirche kennt. 3 und 4 Makkabäer, Psalm 151 u.a. Wer das gerne auf deutsch läse findet diese Sonderschriften samt und sonders in der LXX deutsch.

Ein anderes spannednes Projekt ist die sogenannte BasisBibel. Mit Verweisen immer auch aufs Internet, oder ein Renner als App (obwohl einer der teuersten Apps...).

Ich warte aber noch zu mit dem Kauf, denn gegen 2017 soll eine Vollbibel heraus kommen. Vorher noch ein NT mit Psalmen. Vielleicht kauf ich mir dann ja schon diese...

Für mich sind NT-Ausgaben ohne Erstes Testament halt immer ein wenig fragwürdig. Gut, ist eine Fortsetzung geplant.

Von meinem Theologieverständnis ist es so, dass ein NT etwas im luftleeren Raum schwebt, ohne Einbettung in die biblische Tradition. Meine Bibellektüre fängt halt, wenns geht, mit der Tora an.

Darauf wart ich aber gern. 

Artikelaktionen

NT im luftleeren Raum

Kommentar von Dieter Bauer am 20.05.2011 23:20
NT allein geht ja nun mal gar nicht! Das ist wie ein auf Sand gebautes Haus: Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört (Mt 7,27). Mich wundert das nicht, dass immer weniger Christen wissen, was sie eigentlich glauben. Woher auch?

NT im luftleeren Raum

Kommentar von Peter Zürn am 27.05.2011 11:41
Ich zitiere bei (beinahe) jeder Gelegenheit gerade Jürgen Ebach, weil mich seine "SchriftStücke" (Gütersloh 2011) so begeistern. Unter anderem auch, weil er biblische Witze bzw. hintergründig-witzige Geschichten bringt. Unter anderem den hier passenden:
"Das Alte Testament, bemerkte David Flusser einmal, sei ein wunderbares Buch mit vielen wichtigen Texten. Aber man könne es doch auch verstehen, wenn man nicht Hebräisch könne. "Aber", fügte er hinzu, "wie will einer das Neue Testament verstehen, wenn er nicht Hebräisch kann?"

Ebach

Kommentar von Thomas Markus Meier am 27.05.2011 15:17
Ebach ist immer gut!
Wer mal Sitzfleisch für einen Schunken hat, lese seinen HThKAT zur Josefsgeschichte.
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